Freitag, 20. April 2018

Hallelujah Neueinstieg in den Charts

Mittwoch, 4. April 2018

Konzertrezension Tempodrom Berlin

Review Tempodrom Berlin 
E D I T O R S

Als eingefleischter Editors-Fan schreibe ich natürlich eine Rezension aus meiner Sicht. Der Tagesspiegel lies kein gutes Wort an der Band und dem Konzert im Tempodrom. Da ich aber mit einigen anderen Fans im Gespräch war, kann ich das alles nur DEMENTIEREN. Es war grossartig. Klar hat sich im Laufe der Zeit Tom`s Stimme geändert. Er ist jetzt viel wandlungsfähiger. Er singt jetzt auch des öfteren Falsett, was wirklich nicht jeder kann. Der Wechsel zwischen Falsett und Barriton ist sehr schwierig. Tom meistert das problemlos. Ich bin immer wieder überwältigt von dieser Stimme.
Am 1. April fur ich schon „etwas“ zeitiger zum Tempodrom, da ich gerne in der ersten Reihe stehe :)
18:30 Uhr gingen die Türen auf, wohl eine nicht, wo sich 2 meiner Freunde befanden. Diese Tür wurde nach heftigem Trommeln endlich auch aufgemacht. Es gab vor dem Tempodrom keine Barrieren, sodass keiner wusste, welche Türen geöffnet werden und welche nicht. Das Konzert ist vom Tagesspiegel zerrissen worden, doch das Tempodrom blieb unberührt davon. Egal. Am gewünschten Platz angekommen, warteten wir auf den Beginn. Zuerst spielten Public Service Broadcasting, die ich sehr gewöhnungsbedürftig fand in Wiesbaden, die aber von Show zu Show irgendwie besser worden. In Berlin bin ich sogar richtig animiert worden mitzumachen. In Leipzig ( einen Tag danach) fehlten die mir sogar etwas. Komisch oder? Die 3 sind megasympathisch.
Zurück zu den Editors. Die Show begann gegen 21 Uhr – rotes Licht, im Hintergrund aneinandergeschweisste alte Autofenster vom Schrottplatz, was richtig gut rüberkam, wenn sich das Licht daran spiegelte. Die Musik startete – Hallelujah! Das Publikum gröhlte! Ein Kribbeln fuhr durch meinen Körper – Gänsehaut. Einer nach dem anderen der Band betrat die Bühne. Sie grüssten kurz und schon gings los.
Die Setlist:

Hallelujah (So Low)
A Ton of Love
Formaldehyde
Darkness at the Door
Violence
No Harm
Lights
Blood
Munich
An End Has a Start
In This Light and on This Evening
Eat Raw Meat = Blood Drool
Nothingness
Belong
Sugar
The Racing Rats
Ocean of Night

Encore:

No Sound but the Wind
Cold
Magazine
Papillon
Marching Orders

Die Band war richtig gut drauf. Man merkte, dass sie eine richtig gute Zeit hatten. Als Tom dann einmal sein Mikrofon auf dem Keyboard vergas, sich ans Piano setzen wollte und nach dem nicht vorhandenen Mikro griff, wie ein Blitz vom Piano zum Keyboard rannte, sich das Mikrofon schnappte, sich in windeseile wieder hinsetzte und anfing zu singen, lachte erstmal der ganze Saal. Er musste natürlich auch lachen. Solche Sachen passieren nunmal und machen das alles menschlich Seine Professionalität ist unglaublich.
Wir haben die Band nach dem Konzert getroffen und uns für die unglaubliche Show bedankt. Es gab sogar Umarmungen.
Lieber Tagesspiegel, über solche Sachen sollten sie mal schreiben, über diese unglaubliche Menschlichkeit dieser Band, ihre Nähe zu deren Fans, ihrer Professionalität und wie sehr die Band Deutschland liebt und hier unglaublich gern auftritt. Und nicht die alten Sachen, wie der Vergleich mit Joy Devision. War dieser Reporter überhaupt auf dem Konzert im Tempodrom? Ich bezweifle das. Jeden den ich fragte gefiel das Konzert nicht nur, nein, sie waren total begeistert. Sie meinten, dass die Band immer besser wird von Konzert zu Konzert. Ich selbst war völlig aus dem Häuschen. Denn ICH fuhr mit einem dicken Grinsen nach Hause!

Danke Editors! WIR lieben Euch!